Nach dem Rückzug Frankreichs waren viele an der Kontrolle der Insel interessiert. Aber dank der Hilfe des Generals Ioannis Kapodistrias wurde ein Vertrag 1815 in Paris unterschrieben, der die Selbstständigkeit der ionischen Inseln allerdings unter englischer Kontrolle (Schutz) anerkannte.

So entstand der Staat der Vereinigten Ionischen Inseln unter der Kontrolle von Sir Thomas Maitland, die diktatorische Art der Verwaltung unter der Schutzmacht erregte von Anfang an die Proteste der Bewohner.

Trotz allem war diese Zeitspanne die Blütezeit in der Geschichte.

Die Insel erlebte nämlich eine große Entwicklung der Wirtschaft, der öffentlichen Gesundheit und der Bildung.

Die erste griechische Universität wurde gegründet, das Straßennetz wurde erweitert und ein öffentliches Wassersystem wurde geschaffen.

In jenen Jahren erlebte Korfu auch eine Entwicklung im Handel mit den Nachbarländern, vor allem mit dem letzten Statthalter Oberst Henry Storz 1859.